bookmark_borderLee Strasberg – Wenn Innenleben zum Werkzeug wird

Lee Strasberg ist vermutlich der Name, der außerhalb von Schauspielschulen am bekanntesten ist. Method Acting, Actors Studio, große Filmrollen, extreme Intensität. Gleichzeitig ist kaum ein Ansatz so umstritten wie seiner. Für die einen steht er für radikale Wahrhaftigkeit, für die anderen für emotionale Selbstüberforderung. Auch hier hilft es, den Mythos etwas herunterzudrehen.

Strasberg interessiert sich weniger für die Welt der Figur oder für das, was zwischen zwei Menschen passiert. Sein Fokus liegt auf dem Inneren der spielenden Person. Auf dem, was bereits da ist. Gefühle, Erinnerungen, Erfahrungen.

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bookmark_borderSanford Meisner und das Spiel zwischen Menschen

Sanford Meisner wird oft dann genannt, wenn es um Authentizität geht. Um Spiel, das lebendig wirkt, unvorhersehbar, manchmal roh. Gleichzeitig sorgt sein Ansatz bei vielen für Unsicherheit. Zu wenig Kontrolle, zu wenig Planung, zu wenig Sicherheit. Genau hier liegt aber auch sein Kern. Meisner interessiert sich nicht dafür, was jemand vorbereitet hat. Er interessiert sich dafür, was im Moment geschieht. Zwischen zwei Menschen. Alles andere ist für ihn bestenfalls Vorbereitung, aber nicht das Spiel selbst.

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bookmark_borderStella Adler und die Vorstellungskraft

Stella Adler taucht im Schauspielkontext oft als Gegenentwurf zu emotionaler Erinnerung auf, gegen Innenarbeit, gegen das permanente Kreisen um das eigene Erleben. Gleichzeitig wird sie gerne verkürzt zitiert, fast wie ein Dogma: Gefühle seien unwichtig, Wissen sei alles. Auch das stimmt so nicht. Wie so oft lohnt sich ein genauerer Blick.

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bookmark_borderKonstantin Stanislawski und das naturalistische Schauspiel

Konstantin Stanislawski ist einer dieser Namen, die im Schauspielunterricht sehr früh auftauchen und einen dann für immer begleiten. Gleichzeitig herrscht große Unsicherheit darüber, was Stanislawski eigentlich genau wollte – sogar seine Schüler:innen gerieten gerieten in Streit darüber. Für die einen ist es der Ursprung moderner Schauspielausbildung, für die anderen eine Einladung zum Verkopfen. Gerade deshalb lohnt sich ein nüchterner Blick: Was wollte Stanislawski eigentlich? Und was davon ist heute noch sinnvoll einsetzbar?

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bookmark_borderLernen: Ränkespiel in Sprecher-Foren

Hellouh, hellouh! In der Welt der Hobbysprecher und -sprecherinnen beobachte ich häufig, dass persönliche Beziehungen und soziale Dynamiken eine übermäßige Rolle spielen. Es ist normal, dass soziale Kontakte entstehen, wenn Menschen mit einem gemeinsamen Interesse zusammentreffen, sei es im echten Leben oder online. Doch im Internet führt dies oft zu einer komplexen Gemengelage aus Freundschaften und Feindschaften, die nicht unbedingt auf Sympathie basieren. Vielmehr wird häufig der Fokus auf strategische Beziehungen gelegt, bei denen man sich mit Personen umgibt, die einen potenziellen Vorteil bieten könnten. 

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bookmark_borderLernen: Die Kunst des Zuhörens

Hellouh, hellouh! Heute geht es um die Kunst des Zuhörens.

Schauspiel ist mehr als das bloße Aufsagen von Texten – wir wollen ja auch glaubhaft ein Gefühl rüberbringen. Was die eine Figur sagt, löst was in der anderen aus und umgekehrt. Aktion und Reaktion.

Deswegen gilt: Du spielst schon, wenn dein Vorredner spricht.

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bookmark_borderLernen: Wofür Mentor:innen?

Hellouh, hellouh! Heute geht es um Mentor:innen für angehende Sprachschauspieler:innen.

Mentoring ist eine wertvolle Hilfe für junge Talente im Sprachschauspiel. Doch viele haben eine falsche Vorstellung davon. Häufig kommen junge Talente auf mich zu und fragen nach direkten Kontakten zu Studios oder Jobs. So funktioniert nicht Mentoring.

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bookmark_borderLernen: Echokammern als Nachwuchsproblem

Hellouh hellouh! Heute geht es um Echokammern und wie sie angehende Sprachschauspielende beeinflussen.

Eine Echokammer entsteht, wenn Menschen sich nur mit Gleichgesinnten umgeben und das vor allem in den sozialen Medien. Diese Plattformen funktionieren so, dass sie Inhalte anzeigen, die unseren eigenen Interessen, Ansichten und Meinungen entsprechen. Das führt dazu, dass wir ständig nur das hören oder lesen, was wir ohnehin schon glauben. Unabhängige, fachlich fundierte oder kritische Stimmen werden dabei ausgeblendet oder gar zensiert.

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